Toleranz und Vielfalt

Die politischen Orientierungen von Parteitagsdelegierten

Florian Glock

Die politischen Orientierungen von Parteitagsdelegierten

Die Delegierten der FDP-Bundesparteitage 2009, 2010 und 2011

Mit einem Vorwort der FDP-Generalsekretärin Nicola Beer

Wiesbaden: Drewipunkt 2015
196 Seiten, Br., EUR 32,00

ISBN 978-3-9471174-23-8

 

Die politischen Parteien zählen zu den bedeutendsten politischen Institutionen. Liberaldemokratische politische Systeme sind ohne sie nicht denkbar. Parteien selektieren Interessen und transportieren sie in die politische Arena; sie bündeln und übermitteln die gesellschaftlichen Forderungen im politischen Prozess.

Die Politikwissenschaft hat sich deshalb schon früh der Struktur und Geschichte der Parteien in der Bundesrepublik zugewandt. Während die Wähler und Gewählten stets in den Blick genommen wurden, sind die Parteiaktivisten - die Delegierten der Parteien - allerdings nur selten studiert worden.

Florian Glock hat sich nun erstmals den Delegierten von vier aufeinanderfolgenden Bundesparteitagen der FDP zugewandt. Auf der Grundlage mehrerer schriftlicher Befragungen zeichnet er das Profil der Delegierten auf, untersucht er die politischen Einstellungen der Delegierten und geht dem subjektiven Einfluss derselben auf die innerparteiliche Willensbildung der Bundespartei sowie der Bewertung der FDP als Regierungs- und Oppositionspartei in sich verändernden medialen Umwelten nach. Die Analyse  über die politischen Orientierungen von Parteitagsdelegierten stößt damit in eine der größten Lücken der empirischen Parteienforschung vor.

 

 

Inhalt

1.           Einleitung

2.           Grundlagen innerparteilicher Strukturen

2.1.        Innerparteiliche Organisation
2.1.1.     Klassische Parteienforschung

2.1.2.     Moderne Parteienforschung    

2.2.        Einflüsse der Mediendemokratie auf die Parteitagsstrukturen
2.3.        Annahmen für den Wandel von der Oppositions- zur Regierungspartei
2.4.        Einstellungswandel der Parteitagsdelegierten    

2.5.        Wahrnehmungs- und Einstellungsunterschiede    

3.           Methode der Datenerhebung    

3.1.        Untersuchungsobjekte

3.2.        Untersuchungsinstrument: Konstruktion der Fragebögen
3.2.1.      Befragung der FDP-Bundesparteitagsdelegierten im Mai 2009,  April 2010 und Mai 2011 
  
3.2.2.      Befragung der FDP-Bundesparteitagsdelegierten im November 2011

3.3.         Effekte der Fragebögen auf das Untersuchungsergebnis    

3.4.         Untersuchungsablauf    

4.            Analyse und Vergleich der innerparteilichen Willensbildung und der Einstellungen der FPD-Bundesparteitagsdelegierten

4.1.         Das Profil der FDP-Bundesparteitagsdelegierten
4.1.1.      Sozialstruktur
4.1.2.      Inner- und außerparteiliche Aktivitäten

4.2.         Die innerparteiliche Willensbildung
4.2.1.      Interaktionsstruktur der Parteitagsdelegierten

4.2.2.      Inner- und außerparteiliche Machtverteilung    
4.2.3.      Wahrnehmung des Parteitagsgeschehens    
4.2.4.      Medieneinfluss auf die innerparteiliche
              Willensbildung    

4.3.         Die Einstellungen der Parteitagsdelegierten

4.3.1.      Wertvorstellungen und Einstellungen
4.3.2.      Koalitionspräferenzen    
4.3.3.      Bewertungen zur Bundespartei, zur Bundestagsfraktion und zum Spannungsfeld zwischen der Bundesregierung und der Opposition

5.           Fazit

Tabellenverzeichnis
Literaturverzeichnis
Quellenverzeichnis

 
 
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