Toleranz und Vielfalt

Einführung in das politische System der BRD

Die zweite Vorlesung im dritten Teil der Einführung in das politische System der Bundesrepublik Deutschland hatte die Parteiendemokratie zum Gegenstand. Ausgehend vom Grundgesetz sind die rechtlichen Rahmenbedingungen des Parteienwesens mit der Verfassungswirklichkeit der Parteien im politischen System der Bundesrepublik verglichen und kritisch reflekiert worden.

Im Einzelnen wurden die Gründung, die Mitwirkung der Parteien an der politischen Willensbildung, die aktuellen Regelungen der Parteienfinazierung, die Probleme der innerparteilichen Demokratie und die Parteiverbotsproblematik angesprochen. Am Ende der Präsentation finden sich einige Slides zum Aspekt der Funktionen politischer Parteien. Wie in der Vorlesung mehrmals angekündigt, sollten Sie in der Lage sein, die Funktionen politischer Parteien im politischen System der Bundesrepublik aus der Perspektive des in der ersten Sitzung der Vorlesung eingeführten Modells des politischen Systems der Bundesrepublik zu bestimmen.

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Die 12. Sitzung der einführenden Vorlesung in das politische System der Bundesrepublik Deutschland hatte das Parteiensystem zum Gegenstand. Aus der Perspektive der neueren Parteiensystemforschung hat die Vorlesung die Konzeptionalisierung von Parteiensystemen erörtert, die wichtigsten Theorien über die Strukturierung von Parteiensystemen skizziert und die Struktur und den Wandel des Parteiensystems von der ersten Bundestagswahl 1949 bis zur Bundestagswahl 2013 nachgezeichnet.

Nach Einführung des Begriffs des Parteiensystems sind zunächst die Dimensionen eingeführt worden, nach denen Parteiensysteme sytematisch beschrieben werden können. Im Einzelnen sind das Format und die Fragmentierung, die Asymmetrie und Volatilität, die Polarisierung und Segmentierung sowie die Cleavagestruktur und Legitimation angesprochen worden. Im Zusammenhang mit der Bestimmung des Formats des bundesdeutschen Parteiensystems sind ferner einige der grundlgenden Probleme der intersubjektiv nachvollziebaren Beschreibung von Parteiensystemen erörtert worden.

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Die vorletzte Sitzung der einführenden Vorlesung in das politische System der Bundesrepublik Deutschland hatte die Interessenorganisation zum Gegenstand. Nach Klärung einiger zentraler Begriffe, der Verortung der Interessenorganisation im Modell des politischen Systems und der Klärung der rechtlichen Stellung der Verbände in der Bundesrepublik sind zunächst die Grundzüge des Verbandssystems in der Bundesrepublik skizziert worden. Verschiedene Arten von Interessengruppen wurden eingeführt und die Größenrelationen umrissen.

Der zweite Teil der Vorlesung hat schließlich den Einfluss der Interessenorganisationen auf die politische Willensbildung diskutiert. Vor dem Hintergrund der spezifischen Debatte in der bundesrepublikanischen Politikwissenschaft wurden die Grundzüge von vier Positionen und Bewertungen der Verbände skizziert und miteinander verglichen. Im Einzelnen wurden die Basistheoreme der konservativ-kritischen Position (Theodor Eschenburg), der Pluralismustheorie (Ernst Fraenkel), der Konflikttheorie (Claus Offe) und der Korporatismustheorie (Gerhard Lehmbruch) dargelegt.

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Die abschließende Sitzung der Einführungsvorlesung hatte die politische Elite in der Bundesrepublik zum Gegenstand. Im ersten Schritt wurden verschiedene Elitenbegriffe und Ansätze zur Identifizierung der politischen Elite erörtert. Anschließend wurden die soziale Zusammensetzung, Rekrutierung, Zirkulation und Sozialisation der politischen Elite in der Bundesrepublik kritisch thematisiert. Am Ende der nebenstehenden Präsentation findet sich darüber hinaus eine Zusammenfassung der zentralen Probleme der politischen Elite einschließlich wichtiger Kritikpunkte an derselben.

Studierende der Politikwissenschaft sollten die wichtigsten Elitenbegriffe und Ansätze zur Bestimmung der Elite einschließlich der damit einhergehenden Probleme kennen und die Frage diskutieren können, warum mehr oder weniger große Diskrepanzen zwischen der sozialen Zusammensetzung der Wählerschaft und der politischen Elite bestehen. Auch kann erwartet werde, dass Studierende der Politikwissenschaft die zentralen Probleme der politischen Rekrutierung im politischen System der Bundesrepublik kritisch diskutieren können.

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