Toleranz und Vielfalt

Einführung in das politische System der BRD

In der ersten Sitzung der einführenden Vorlesung zum politischen System der Bundesrepublik Deutschland ist ein Modell des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland vorgestellt worden, welches den Rahmen der gesamten Vorlesung aufspannt.

Ausgehend vom System- und dem modernen Politikbegriff ist zunächst der Begriff des politischen Systems eingeführt worden. Anschließend sind einige Grundüberlegungen der allgemeinen und der politischen Systemtheorie dargelegt und die Pioniere der politischen Systemtheorie benannt worden.

In Anlehnung an David Easton und Gabriel Almond sind im zweiten Schritt sodann die relevanten Umwelten sowie die Elemente des politischen Systems der Bundesrepublik identifiziert und gruppiert sowie die Beziehungen zwischen diesen aufgezeigt worden. Dabei wurden nach und nach zentrale Begriffe der politischen Systemanalyse, die für die nachfolgenden Sitzungen von Bedeutung sind, eingeführt. Benannt wurden schließlich auch die Prozess-, System- und Policy-Funktionen.

Zum vertiefenden Verständnis werden in den nachfolgenden Sitzungen einzelne Funktionen aufgegriffen und exemplarisch erläutert werden. Unter Rückgriff auf das gezeigte Modell ist abschließend der Verlauf der Vorlesung in diesem Semester skizziert worden.
 
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In der zweiten Sitzung der einführenden Vorlesung zum politischen System der Bundesrepublik Deutschland sind einige wichtige Aspekte der Verfassungsordnung des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland thematisiert worden. Einige der hier angesprochenden Verfassungsaspekte werden in den begleitenden Seminaren sowie in den nachfolgenden Vorlesungsterminen aufgegriffen und vertieft werden. In einigen Seminarsitzungen (etwa zur Parteiverbotsproblematik) und Vorlesungsterminen (etwa zum Deutschen Bundestag, dem Bundesverfassunsgericht und der Parteiendemokratie) werden weitere verfassungsrechtliche Aspekte thematisiert werden.

In der Vorlesung ist zunächst der Verfassungsbegriff eingeführt worden. Auf dieser Grundlage ist sodann die Frage beantwortet worden, was in den Verfassungen westlicher Demokratie geregelt ist. In einem zweiten Schriitt ist sodann etwas ausführlicher die Entstehung der Verfassungsordnung nachgezeichnet worden. Betont wurden insbesondere die Anliegen der treibenden politischen Kräfte in den späten 1940er Jahren.

Nicht alle der im nebenstehenden Flipbook angesprochenen Aspekte konnten aus zeitlichen Gründen in der zweiten Woche angesprochen werden. Einige dieser Aspekte sind jedoch im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen sowie im Kontext der diffusen Unterstützung des politischen Systems (politische Kultur) dargelegt worden. Der Systematik wegen werden sie an dieser Stelle belassen. Andere im Flipbook erwähnte Themen wie u.a. die Menschen- und Bürgerrechte sind in der Vorlesung nicht explizit angesprochen worden. Von Studierenden der Politikwissenschaft können die Bürgerinnen und Bürger jedoch erwarten, dass sie Kenntnisse über alle der im Flipbook angesprochenden Aspekte aufweisen.
 
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In der dritten Sitzung der einführenden Vorlesung zum politischen System der Bundesrepublik Deutschland ist die wirtschaftliche und soziale Umwelt des politischen Systems thematisiert worden.

Im ersten Schritt ist die theoretische und praktische Bedeutung wirtschaftlicher und sozialer Strukturen und Prozesse für ein politisches System unterstrichen worden, d.h. die Frage aufgegriffen worden, warum auch die Politikwissenschaft bestimmte wirtschaftliche und soziale Phänomene in den Blick nimmt.

Ausgehend von den Überlegungen und Befürchtungen der Verfassungsväter und -mütter sind sodann einige implementierte wirtschaftliche (Marktwirtschaft) und soziale Strukturen (Sozialstaat) eingehend dargelegt worden. Im dritten Schritt wurden schließlich die wichtigsten wirtschaftlichen und sozialen Prozesse benannt, und zwar soweit diesen Wirkungen auf politische Strukturveränderungen zugeschrieben werden. Ferner sind einige wirtschaftliche und soziale Herausforderungen der Vereinigung der beiden deutschen Staaten skizziert worden.

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Die vierte Sitzung der einführenden Vorlesung zum politischen System der Bundesrepublik Deutschland hatte die politische Kultur der Bundesrepublik zum Gegenstand.

Ausgehend von der in den 1960er Jahren geführten Debatte über die Stabilität politischer Systeme im Allgemeinen und dem Zusammenbrich von Demokratien in der Zwischenkriegszeit im Speziellen ist in der Vorlesung zunächst die Bedeutung der politischen Kultur für die Stabilität politischer Systeme erörtert worden. Anschließend ist das von Gabriel Almond eingeführte Konzept der politischen Kultur begründet und definiert worden. Ferner wurden die von Almond unterschiedenen Typen politischer Kultur skizziert.

Auf dieser theoretisch-konzeptionellen Grundlage wurde im zweiten Schritt die politische Kultur in der Frühphase der Bundesrepublik unter Rückgriff auf die Traditionen der politischen Kultur Deutschlands beschrieben und einem der Typen zugeordnet.In einem dritten Analyseschritt ist sodann die Entwicklung der politischen Kultur im Hinblick auf einige wichtige Merkmale der politischen Kultur bis zur Vereinigung der beiden Deutschen Staaten nachgezeichnet worden.

Die begleitenden Seminare festigen einige der angesprochenden Aspekte und legen ansonsten einen Schwerpunkt auf die politischen Kultur nach der Vereinigung, indem sie besonders die unterschiedlichen Orientierungen der Bürgerinnen und Bürger in den alten und neuen Bundesländern thematisieren.
 
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Die fünfte und sechste Sitzung der einführenden Vorlesung zum politischen System der Bundesrepublik gaben einen Überblick über wesentliche Aspekte der wichtigsten politischen Institution des politischen Systems. Während in der ersten Sitzung der Bundestag eher aus einer rechtlichen Perspektive betrachtet wurde, wurde in der zweiten Sitzung eine eher soziologische Perspektive eingenommen.

In der ersten der beiden Sitzungen ist zunächst der Ort die Institution Deutscher Bundestag im politischen System der Bundesrepublik Deutschland unter Rückgriff auf einige Verfassungsprinzipien bestimmt worden. Eingeführt wurden an dieser Stelle auch die Begriffe der Gewaltenteilung sowie der repräsentativen und parlamentarischen Demokratie.

Thematisiert wurden schließlich die Rechte, die Organisation und die Arbeitsweise des Deutschen Bundestages.

In der nebenstehenden Präsentation beziehen sich die letzen Seiten auf die besondere Rechtsstellung der Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Auch wenn diese in der Vorlesung nicht explizit erörtert wurden, kann doch erwartet werden, dass Politikwissenschaftler diese kennen und zu diskutieren vermögen.

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